Ferienclub Adria e.V.

Interessengemeinschaft Äußerer Wörth

Vereinssatzung

Präambel

Seit den 1950er Jahren ist das Naherholungsgebiet, B1aue Adria, schrittweise entstanden. Dieses Gebiet ist geprägt durch ein Nebeneinander von Seen. Wald, Wiesen und Gebieten landwirtschaftlicher Nutzung. Ein großer Teil dieses Gebietes, das in den Gemarkungen der Gemeinden von Altrip und Neuhofen liegt. wurde schon vor Jahrzehnten zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Anlieger in diesem Gebiet, seien es Menschen die in ihren Hlu.sem dort wohnen, Leute die in ihren Wochenendhäuschen nur hin und wieder oder saisonmäßig dort verweilen oder auch Camper, die eher kurzzeitig Erholung in der Natur und Badevergnügen in den schönen Seen suchen, haben wohl ein gemeinsames Ansinnen: die Schönheit dieser Landschaft, die Reinheit und Gesundheit der Seen und die Vielfalt der Fauna und Flora des ganzen Gebiets muss erhalten werden, damit der Wert und Sinn des Aufenthalts in diesem Gebiet verbleibt oder gefördert wird. Entsprechend diesen Vorgaben orientiert sich der Zweck dieses Vereines.

§ 1     Name und Sitz des Vereins

a)       Name:   Ferienclub Adria e. V. Interessengemeinschaft für den    Äußeren Wörth

a)     Sitz:                 Altrip, Kreis Ludwigshafen am Rhein

b)     Gerichtsstand:            Ludwigshafen am Rhein

§ 2     Zweck und Aufgabe

a)      Der Verein ist bestrebt. das Naturschutzgebiet Neuhofener Altrhein und das Naherholungsgebiet, „Blaue Adria", im Sinne eines gemeinsamen, positiven Nebeneinaders von Landschaft, Flora, Fauna und dauernd oder zeitweise wohnenden Menschen in diesem Gebiet mit zu gestalten . Seine Mitglieder erachten es als sinnvoll bezüglich ihrer eigenen Parzellen und Grundstücke so zu handeln, dass die Vorgaben der Präambel nicht nur Makulatur bleiben. Das heißt z.B. sparsamer Umgang mit Düngemittel und Pestiziden, Anlagen von Schutzräumen für Pflanzen und Tiere (z.B. Hecken, für Vögel und andere Tiere usw.) selbst auf den eigenen Grundstücken zu betreiben und andere Anlieger in dem Naherholungsgebiet mit den Anliegen der Präambel und des Vereinszwecks anzufreunden.

b)      Der Verein wird Missstände, die den Vereinszweck, nämlich der Förderung des positiven und produktiven Miteinanders aller Bewohner des Gebiets (Menschen, Tiere und Pflanzen) gefährden, versuchen zu unterbinden.

c)      Der Verein setzt sich für die gemäß dem Vereinszweck berechtigten Interessen der Mitglieder ein. Das heißt auch, dass der Verein selbst gegen Handlungen von Behörden (z. B. Zerstörung des Naturschutzgebiets oder der Verschlechterung der Wasserqualität der Seen oder der Minderung des Immobilienvermögens seiner Mitglieder im Gebiet des Äußeren Wörth von Altrip), im Rahmen der rechtlichen Grundordnung selbst vorgehen wird, oder Mitgliedern diesbezüglich unterstützen wird.

d)      Entsprechend der Vorgabe der Präambel und des Vereinszwecks, nämlich dem förderlichen Miteinander aller Bewohner, kann bei Problemen, die Vereinsmitglieder untereinander haben und die sie auf zivilisierte Art nicht selbst zu lösen in der Lage sind, auch der Verein um Bitte zur Vermittlung angerufen werden.

e)      Die Handlungen des Vereins zur Förderung des Vereinszwecks finden ihre Beschränkung in den finanziellen und personellen Gegebenheiten des Vereins. 

§ 3       Eintritt und Ausscheiden von Mitgliedern

a)      Mitglied kann werden. wer, 1. volljährig und 2. Parzellenpächter oder Grundstückseigentümer im Geltungsbereich des Bebauungsplanes, „Äußerer Wörth I oder Äußerer Wörth II" in 67122 Altrip ist. In begründeten Fällen können auch Personen aufgenommen werden. die die Bedingung zu 2. nicht erfüllen.

b)     Die Mitgliedschaft im Verein ist kein vererbbares oder auf sonstige Art übertragbares Recht.

Bevollmächtigungen durch Mitglieder an andere Personen, die Mitgliedsrechte stellvertretend war zu nehmen.
brauchen vorn Verein, außer der Bevollmächtigung des Lebenspartners, nicht anerkannt zu werden. Über die
Anerkennung einer Bevollmächtigung entscheidet der Vorstand.

c)      Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme eines neuen Mitglieds in einer Vorstandsitzung mit einfacher Stimmenmehrheit Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden.

d)      Der Antrag auf Mitgliedschaft ist bei einem Vorstandsmitglied des Vereins schriftlich einzureichen.

e)      Der Austritt kann nur durch schriftliche Erklärung an den Vorstand (Geschäftsstelle des Vereins) mit einer
Frist von drei Monaten jeweils zum Ende des Kalenderjahres erklärt werden. Gezahlte Beiträge werden nicht zurück erstattet.

f)       Mitglieder, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4       Organe des Vereins

a)      Die Mitgliederversammlung als oberstes Organ.

b)      Der Vorstand

c)      Der Beirat

d)      Der Revisor

e)      Die Mitgliederversammlung wird mit einer Frist von 4 Wochen vom I. Vorsitzenden des Vorstandes (in dessen
Vertretung vom II. Vorsitzenden) auf Beschluss des Vorstandes durch einfachen Brief an jedes Mitglied
einberufen. Die Mitgliederversammlung soll jährlich zwischen den Monaten August bis November einberufen
werden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 25 Vereinsmitglieder auf der
Mitgliederversammlung anwesend sind. Die Mitgliederversammlung wird von Ausnahmen abgesehen vom I.
oder II. Vorsitzenden geleitet. Sollte die Mitgliederversammlung länger als zwei Jahre nicht einberufen worden
sein, so können Vereinsmitglieder, anzahlmäßig mindestens 15 Mitglieder, die Einberufung der Mitgliederversammlung durch schriftliche Erklärung vom Vorstand erzwingen. Die Mitgliederversammlung
wählt die Mitglieder des Vorstandes, den Revisor und den Beirat. Die Mitgliederversammlung nimmt den
Bericht des Vorstandes und des Revisors entgegen, hat die Beiträge festzulegen und über Änderungen der
Satzung und Auflösung des Vereins zu entscheiden. Die Mitgliederversammlung fasst den Beschluss zur
Entlastung des Vorstandes und des Revisors. Die Mitgliederversammlung fasst Entschlüsse, wie der Verein im
Rahmen seiner finanziellen und personellen Möglichkeiten entsprechend den Vorgaben der Vereinssatzung
agieren soll.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in Form eines schriftlichen Protokolls festgehalten,
dass jeweils von dem I. Vorsitzenden und dem Schriftführer, oder deren Vertreter abgezeichnet wird.

Die Mitglieder erhalten im Nachhinein zur Mitgliederversammlung eine Kopie dieses Protokolls.

Ein Vereinsmitglied kann sich zur Wahrnehmung seiner Mitgliedsrechte auf der Mitgliederversammlung durch eine entsprechende schriftliche Erklärung an den Vorstand, die spätestens am Tag der Mitgliederversammlung vor deren Beginn abzugeben ist, von einen anderen Vereinsmitglied vertreten lassen.

f)       Der Beirat sollte möglichst aus drei bis fünf Mitgliedern bestehen. Er wird von der Mitgliederversammlung auf
eine Amtszeit von drei Jahren mit einfacher Mehrheit gewählt. Wiederwahl von Beiräten ist zulässig. Scheidet
ein Beiratsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus, so kann der Vorstand eine Notbesetzung vornehmen.
Der Vorstand kann auch eine Notbesetzung vornehmen, wenn der Beirat noch nicht aus fünf Mitgliedern
besteht, um den Beirat aufzufüllen. Auf der nächsten Mitgliederversammlung müssen die durch Notbesetzung
ins Amt gekommenen Beiratsmitglieder von der Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit bestätigt
werden. Die Amtszeit der durch Notbesetzung ernannten Beiräte geht bis zum Ende der üblichen drei
Jahreswahlperiode der Beiräte, Der Beirat soll Stimmungen und Meinungen in der Mitgliedschaft des Vereins
versuchen zu ergründen. und diese dem Vorstand nahe zu bringen und den Vorstand in den

Vereinsangelegenheiten beraten.

Durch die Mitgliedschaft im Beirat und dem Teilnehmen an den Sitzungen des Vorstandes können Beiratsmitglieder sich allmählich für die Übernahme eines Vorstandsamtes qualifizieren.

Die Vereinsmitglieder können sich neben den Vorstandsmitgliedern auch an Beiräte wenden, um ihre Anregungen und Meinungen kund zu tun.

g)      Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Zu Änderungen des Zwecks des Vereins ist der Vorstand ermächtigt. Diese Änderungen muss der Vorstand auf der nächsten
Mitgliederversammlung bekannt geben und durch Abstimmung bestätigen lassen. § 32 Abs. 2 BGB wird nicht angewendet. Der Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern und zwar:

dem I. Vorsitzenden
dem II. Vorsitzenden
dem Schriftführer
dem Kassenwart

und dem technischen Leiter

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens drei
Vorstandsmitglieder bei einer Vorstandsitzung anwesend sind und unter den Anwesenden der I. und/oder der II. Vorsitzende ist/sind. Er entscheidet grundsätzlich mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand wird für eine Amtszeit von drei Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig, Bei Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern kann der Vorstand eine Notbesetzung vornehmen. Eine Notbesetzung ist von der nächsten Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit zu bestätigen. Die Amtszeit, der durch Notbesetzung ins Amt gekommenen Vorstandsmitglieder, geht bis zum Ende der üblichen drei Jahres Wahlperiode der Vorstandsmitglieder. Der Vorstand ist verpflichtet, den Beirat und den Revisor zu seinen Vorstandsitzungen einzuladen. Der I. Vorsitzende und in dessen Vertretung der II. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich jeweils mit Einzelvertretungsbefugnis

h)      Der Revisor überprüft die Kassenführung und Buchhaltung des Kassenwartes. Er achtet auch darauf: dass die Vermögensanlagen des Vereins (das sind z.B. Bargeld, Sichteinlagen und andere Anlagen bei Banken und Geräte des Vereins) vom Vorstand ordnungsgemäß verwaltet und für die Vereinsinteressen eingesetzt werden. Der Revisor ist nicht Mitglied des Vorstandes. Der Revisor ist zu jeder Vorstandsitzung vom Vorstand einzuladen. Dem Revisor ist auf sein Ersuchen hin von den entsprechenden Vorstandsmitgliedern Einblick in die Vermögenslage und die Buchhaltung des Vereins zu ermöglichen. Zur Mitgliederversammlung erstattet der Revisor einen Bericht zur Korrektheit der Vorstandstätigkeit hinsichtlich der Vermögenssphäre des Vereins.

i)        Mitglieder von Vereinsorganen (Vorstand, Beirat, Revisor) bleiben notfalls (z. B. weil keine Mitgliederversammlung rechtzeitig stattfindet) bei Überschreitung der Zeit, für die sie gewählt sind, so lange im Amt, bis die Mitgliederversammlung ihnen das Vertrauen entzieht bzw. andere Mitglieder in das
entsprechende Amt wählt.

j)        Zu Mitgliedern der Vereinsorgane können nur Vereinsmitglieder gewählt bzw. ernannt werden.

§ 5       Beiträge

a)        Die Beiträge sind jährlich im Voraus zu entrichten.

b)        Die Höhe des Beitrags wird von der Mitgliederversammlung fest gelegt.

c)        Der Vorstand entscheidet über die Verwendung.

d)        Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung der Beiträge befreit.

 

 Stand: Januar 2017